Dr. Sven Lüder
Als Geisteswissenschaftler mit Lehr- und Forschungserfahrung in Deutschland und England unterstütze ich Schulen und Hochschulen dabei, KI kompetent und reflektiert einzusetzen.
Seit Dezember 2022 arbeite ich täglich mit generativer KI und erprobe ihren Einsatz in der Bildung. Bei KI lehren verbinde ich Technikverständnis mit praktischer Didaktik, in Fortbildungen für Schulen und Hochschulen, gelegentlich auch für Unternehmen, und in der Reihe „Grundkurs KI-Kompetenz“, mit der Lehrende im eigenen Tempo arbeiten können.
Mein Ansatz
Als bloßes Werkzeug lässt sich KI kaum verstehen. Ich behandle sie als neue Kulturtechnik, die das Lernen und Schreiben verändert, mit Chancen und mit gesellschaftlichen Folgen. Weil ich aus Philosophie und Germanistik komme, interessieren mich dabei vor allem die Folgen für das Lernen und für die Bildungsgerechtigkeit, und die Frage, wie sich kritisches Denken fördern lässt, wenn eine KI Antworten in Sekunden liefert.
Zugleich arbeite ich pragmatisch. Lehrkräfte brauchen Lösungen, die am nächsten Morgen im Unterricht funktionieren, und Lehrende an Hochschulen brauchen Aufgaben und Prüfungsformate, die sie im laufenden Semester einsetzen können. Meine Formate verbinden deshalb das Verständnis der Technik mit Abläufen, die sich direkt in den Arbeitsalltag übernehmen lassen.
Aus vielen Fortbildungen kenne ich den Alltag an Schulen, die Doppelbelastung, Klassen mit 30 Schüler*innen und sehr unterschiedlichen Bedürfnissen, und die Frage, wie sich neue Technologien sinnvoll einbinden lassen. Deshalb zeige ich vor allem, was sich im Unterricht bewährt.
Aus der Hochschullehre
Die Hochschule kenne ich von innen. Nach zwei Tutorien an der FU Berlin war ich sechs Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo ich auch promoviert habe, und anschließend zwei Jahre DAAD-Lektor an der University of Oxford. In meiner Dissertation habe ich mich mit Autorschaft und Verantwortung beschäftigt. Seit Studierende mit KI schreiben, stellen sich diese Fragen in jedem Seminar, und deshalb biete ich heute auch Gastsitzungen, Workshops und Vorträge für Hochschulen an. Für die Germanistik habe ich dazu das Praxisheft „KI in der Germanistik“ geschrieben.
Akademische Ausbildung
Dr. phil. (magna cum laude)
FSU Jena
Int. Wendelin Schmidt-Dengler-Preis 2022
M.A. Deutschsprachige Literatur
B.A. Philosophie & Dt. Philologie
FU Berlin
Lehrerfahrung
DAAD-Lektor
University of Oxford
2022–2024
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
FSU Jena
2016–2022
Tutor
FU Berlin
zwei Tutorien
KI-Expertise
Google AI Essentials
Google Prompting Essentials
Schwerpunkte: Prompt Engineering, KI-Tools für Bildung, kritische KI-Bewertung
Autor der Reihe „Grundkurs KI-Kompetenz“
Was mich auszeichnet
Kritisches Denken: Ich zeige, wie KI funktioniert und wo ihre Grenzen liegen, und wie Sie Schüler*innen oder Studierende zu einem reflektierten Umgang anleiten.
Pragmatischer Ansatz: Inhaltliche Qualität ist mir ebenso wichtig wie Effizienzgewinne. Meine Workshops vermitteln Wissen, das Ihren Arbeitsalltag tatsächlich erleichtert.
Empathie für Ihre Situation: Ich weiß, dass neue Technologien auch Unsicherheit auslösen können. In meinen Fortbildungen sind alle Fragen willkommen, vom ersten Einstieg bis zu fortgeschrittenen Anwendungen.
Datenschutz inklusive: Alle vorgestellten Tools und Methoden sind DSGVO-konform oder werden mit klaren Hinweisen zu Datenschutzfragen versehen.
Begleitung über den Workshop hinaus: Nach dem Workshop erhalten Sie Handouts und Vorlagen, und 14 Tage lang beantworte ich Ihre Fragen per E-Mail.
Warum KI-Berater?
Ob KI das Lernen erleichtert oder ersetzt, hängt davon ab, wie wir sie einsetzen. Ich möchte Ihnen zeigen, wie Sie sie so nutzen, dass Lernende weiter selbst denken und Sie mehr Zeit für die individuellen Bedürfnisse Ihrer Schüler*innen oder Studierenden gewinnen.
Und sonst so?
Privat begeistere ich mich für Improvisationstheater, das mir hilft, Kreativität und Empathie zu kultivieren. Beides kommt auch meinen Workshops zugute, weil ich flexibel auf Ihre Fragen reagiere und die Inhalte an die Gruppe anpasse.
„KI kann keine Verantwortung übernehmen, weil sie keine Instanz ist, die zur Rechenschaft gezogen werden kann.“
Aus dem Blog: „Was KI nicht kann“ →